Der vostel Blog – Neuigkeiten, Meinungen und Best Practice zum Thema Volunteering

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Kann man im Ehrenamt wirklich selbstlos handeln?

Zwei Hände mit Armbändern halten sich am kleinen Finger

Wenn wir etwas Nettes oder Hilfreiches für andere tun, haben wir dann jemals ausschließlich das Wohlergehen der anderen im Sinn oder tun wir es für das positive Gefühl, das diese Handlung unweigerlich in uns hervorruft?

Erinnerst du dich an die Folge von Friends, „Harte Bedingung“, in der Phoebe versucht, Joey davon zu überzeugen, dass es möglich ist, eine wirklich selbstlose Tat zu vollbringen? Am Ende wird sie von Bienen gestochen und spendet mehrere Hundert Dollar, um es zu beweisen. Wer die Folge gesehen hat, weiß, dass sie es nicht schafft, also frage ich mich, ob rein uneigennütziges Handeln überhaupt möglich ist.

Nehmen wir zum Beispiel Ehrenämter und freiwilliges Engagement. Es liegt in unserer Natur, anderen helfen zu wollen, aber sind unsere Motive wirklich uneigennützig, wenn wir uns ehrenamtlich engagieren? Ich weiß von mir selbst mit Sicherheit, dass mich ehrenamtliches Engagement mit Freude und Glück erfüllt, weil ich vielleicht helfen konnte oder ein kleines Stück dieser Freude weitergeben konnte.

Die Tatsache, dass vostel.de eine große Vielfalt an Freiwilligenprojekten anbietet, die viele meiner Lieblingsaktivitäten beinhalten, hilft nicht gerade dabei, mein Handeln uneigennütziger zu machen.

Letzten Monat erst habe ich beispielsweise das Real Junk Food Project Berlin dabei unterstützt, ein Abendessen aus geretteten Lebensmitteln zuzubereiten. Wir nutzten all unsere Kreativität, um aus den vielen Früchten und Gemüsesorten ein vegetarisches Festmahl zu zaubern. Das Ergebnis war eine kulinarische Fusion aus indischem Curry, Ratatouille, Tsatsiki und israelischem Hummus mit Pilzen.

Kochen mit geretteten Lebensmitteln mit The Real Junk Food Project

Mit weiteren Freiwilligen beim Kochen

Man lernt auf diese Weise auch Gleichgesinnte kennen, die in Berlin leben. Wenn man neu in der Stadt ist, ist das eine wunderbare Gelegenheit, sich an seinem neuen Wohnort als Teil der Gemeinschaft zu fühlen.

Das Team von vostel.de macht es einem wirklich einfach, sich sozial zu engagieren. Die Teilnahme an den Freiwilligenprojekten ist eine so bereichernde Erfahrung, dass es wirklich nicht mehr ganz uneigennützig zugeht.

Denn es macht Spaß, anderen zu helfen und sich an Aktivitäten zu beteiligen, die einen begeistern, ob das Essen (wie es bei mir der Fall ist), Kunst, Sport oder etwas anderes ist.

Gibt es also überhaupt so etwas wie selbstloses Handeln? Wahrscheinlich nicht, und es spielt auch keine Rolle! Wenn wir an etwas mitwirken, das sowohl anderen als auch uns selbst zugutekommt, dann klingt das wie etwas, das wir alle tun sollten, immerzu.

Kurzum: Wende dich an vostel.de, um an einer der vielen Volunteering-Aktivitäten teilzunehmen. Du wirst es nicht bereuen!


Hi, ich bin Sam! Anfang 2015 habe ich die Bite Berlin Food Tours ins Leben gerufen, die aus meiner Leidenschaft für Geschichte und Essen entstanden sind. Heute ist es meine Aufgabe, hungrige Besucher auf ihrer kulinarischen Entdeckungsreise durch die Vergangenheit und Gegenwart Berlins zu begleiten.

Anderen die kulinarischen Genüsse der Stadt näher bringen, Freunde bei mir zuhause bekochen – das sind die Dinge, die mich „nähren“. Bei mir dreht sich fast rund um die Uhr (und oft auch im Schlaf) alles ums Essen. Es zu kochen, es zu beschaffen, darüber zu reden – Essen ist mein Leben.

Obwohl kulinarische Stadtführungen eine meiner ganz großen Leidenschaften sind, egal ob als Tour Guide oder als Teilnehmerin, war ich mir bei der Zusammenstellung meiner Touren sehr wohl bewusst, was für ein Privileg es ist, all dies tun zu dürfen. Deshalb war es mir von Anfang an wichtig, der Welt zumindest ein klein wenig zurückzugeben, z. B. in Form von Spenden an die Tafel oder durch Freiwilligenarbeit.

Ich entdeckte vostel.de online und war beeindruckt von der Nutzerfreundlichkeit der Website und den zahlreichen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Und da unsere beiden Unternehmen eine ähnliche Philosophie verfolgen, verbindet uns seitdem eine Freundschaft.

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