Erfahrungsbericht, Meinung

#vostainability PT III: Social Days, Hygiene, Werbematerialien und Technik

Ein vostel.de Sticker und eine Broschüre vor einer grünen Wand

Ein vostel.de Sticker und eine Broschüre vor einer grünen Wand

Jetzt sind wir schon im zweiten Monat unserer #vostainability Mission und wir haben schon einiges dazu gelernt! Bei dem Versuch alle Bereiche bei vostel.de auf ihre Nachhaltigkeit zu überprüfen, ist uns vor allem eines aufgefallen: Es ist immer noch Luft nach oben. Zugegeben, das klingt im ersten Moment vielleicht frustrierend, aber irgendwie hat es uns auch Spaß gemacht.

Ein bisschen ist es wie ein Detektivspiel, nur dass es eigentlich kein Spiel ist. Trotzdem, es ist schön zu merken, wie Alltagsprozesse Stück für Stück immer nachhaltiger und umweltschonender werden können und wir haben schon viele neue Aspekte gefunden, an die wir noch gar nicht gedacht hatten, aber an denen es sich definitiv zu arbeiten lohnt.

Wir halten auf jeden Fall fest: Wer sich um Nachhaltigkeit bemüht, macht ein Fass ohne Boden auf. Aber lieber jetzt das eigene kleine Fass aufmachen, als weiterhin einer von den vielen Tropfen sein, die das große Klima-Fass zum Überlaufen bringen. In unserer dritten #vostainability Etappe geht es deshalb um Nachhaltigkeit bei unseren Social Days, Hygiene, Werbematerialien und Technik.

Social Days:

An unseren Social Days engagieren sich Unternehmensmitarbeiter*innen für einen gemeinnützigen Zweck, indem sie zum Beispiel einen Spielplatz bauen oder ein Blumenbeet anlegen. Um unsere Social Days so nachhaltig und umweltschonend wie möglich zu gestalten, halten wir uns an folgende Punkte:

  • Einweggeschirr aus Bio-Materialien, wie Palmblätter, z.B. von Plant Vibes. Offiziell sind diese 100% abbaubar, allerdings haben wir jetzt schon öfter gehört, dass sie je nach Sortieranlage wieder aus dem Biomüll gefischt und verbrannt werden müssen. Bei unserer weitergehenden Rechereche mussten wir aber feststellen, dass es sehr schwer ist, verlässliche Informationen dazu zu finden und bis jetzt haben wir zumindest auch keine nachhaltigere Alternative gesehen. Porzellangeschirr können wir leider nicht nutzen. Dieses ist zu schwer für den Transport und wir können es vor Ort meistens nicht abspülen. 
  • Für den Transport nutzen wir nur Carsharing. Am liebsten von Getaround (alle können ihre Autos anbieten) oder WeShare (100% elektrisch). Lastenfahrräder können wir leider nicht nutzen, die Distanzen sind zu groß und wir bekommen nicht genug transportiert.
  • Veganes Catering, inklusive pflanzliche Milch für den Kaffee. Das ist besser für die Umwelt und für die Tiere.
Bunte Plastikbecher

Hygiene:

Hygiene meint in diesem Fall sowohl unsere Bürohygiene (Reinigungsmittel), als auch unsere Körperhygiene (Seifen, Handcremes, Klopapier). So gehen wir damit um:

  • Reinigungsmittel nur ohne erdölbasierte Tenside und synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Achtung, unbezahlte Werbung: Wir schwören auf Reinigungsmittel von Frosch. Die sind schon seit 1986 echte Vorreiter auf dem Gebiet der umweltschonenden Putzmittel.
  • Seifen und Handcremes kommen von dem Sozialunternehmen Share. Share spenden für jedes verkaufte Produkt ein gleichwertiges Produkt an einen Menschen in Not. Top!
  • Unser 100% recyceltes Klopapier kommt von Danke.
  • Alle Handtücher und Waschlappen im Büro sind waschbar und damit wiederverwendbar.
Zwei stilisierte Wassertropfen vor grünem Hintergrund

Werbematerialien:

Allgemein sind wir eher Fans von digitaler Werbung. Zum einen holt die unsere Zielgruppe, die zum Großteil aus digital Natives besteht, eh besser ab, zum anderen ist sie auch ressourcenschonender als Printwerbung. Aber auch digitales Marketing verbraucht Ressourcen, deswegen rufen wir euch nochmal dazu auf: Wenn ihr unseren Newsletter nicht lest, bestellt ihn doch einfach ab. Ansonsten gilt für unsere Werbemaßnahmen folgendes:

  • So wenig Printwerbung wie möglich, am liebsten digital.
  • Wenn doch Print, dann nur Produkte, die mehrmals verwendet werden können und nicht nur zu einer Veranstaltung passen.
  • Unsere Sticker von DeineStadtklebt.de sind komplett umweltfreundlich und vegan (viele Sticker kleben mit Hilfe von Kasein, einem Milchprotein)
  • Unsere Flyer & Broschüren bestehen zu 100% aus Recyclingpapier.
  • Generell gilt: Lieber Qualität, als Quantität. Digital und analog.
Ein vostel.de Sticker und eine Broschüre vor einer grünen Wand

Technik:

Ach, Technik. Kaum ein Büro kommt ohne sie aus und wir als digitale Plattform schon gar nicht. Trotzdem zerbricht sie uns den Kopf, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Elektrotechnische Geräte sind einfach nicht gut für die Umwelt, egal wie man es dreht und wendet. Trotzdem haben wir ein paar Punkte gefunden, um unseren Gebrauch von technischen Hilfsmitteln nachhaltiger zu gestalten:

  • Wir nutzen nur Secondhand Handys. (Gebrauchte IT- und Mobilgeräte bekommt ihr zum Beispiel AfB)
  • Unser Standardbrowser an allen Computern ist Ecosia.
  • Unser Strom ist grün und kommt von LichtBlick.
  • Wenn unsere Laptops kaputt gehen, reparieren wir sie.
  • Geräte, die wir nicht nutzen schalten wir aus.

Bei dem Punkt Technik sind uns direkt zwei große Punkte aufgefallen, die wir angehen müssen. Zum einen sind unsere Server nicht klimaneutral, deswegen wollen wir uns in diesem Jahr einen anderen Anbieter suchen, zum anderen ist die CO2 Bilanz unserer Webseite relativ schlecht. Laut dem Website Carbon Calculator verbraucht sie mehr CO2, als 58% der anderen Seiten im Internet. Daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten! Hier haben wir zum Beispiel 17 Tipps gefunden, wie man seine Homepage klimaschonender gestalten kann.

Zwei Hände auf einem Laptop

Puh, so, jetzt haben wir echt schon einige Bereiche bei vostel.de beleuchtet. Falls euch noch etwas einfällt, das wir vergessen haben, schickt uns gerne eine Nachricht. Als Nächstes möchten wir uns jetzt daran machen alle Bereiche, die noch nicht so gut laufen, umzukrempeln. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf alles, was kommt und freuen uns schon darauf, gemeinsam mit euch vostel.de dieses Jahr noch grüner, nachhaltiger und besser zu gestalten!

Bis dahin, ihr Lieben!

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