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3 Tipps für dein Engagement mit Senior*innen

In der Corona-Krise wurde deutlich wie wichtig unser Engagement für ältere Generationen und Menschen, die durch Erkrankungen eingeschränkt sind, ist. Zu hoffen bleibt, dass die Hilfsbereitschaft nach der Corona-Zeit weiterhin anhält.

Denn auch ganz abgesehen von Krisenzeiten, sind viele ältere oder kranke Menschen auf Unterstützung angewiesen. Das gilt nicht nur für alleinstehende Senior*innen, sondern auch für diejenigen, die bereits in Alters- und Pflegeheimen leben. Häufig bleibt dem Pflegepersonal nicht genügend Zeit für lange Gespräche, einen Spaziergang oder ein gemeinsames Spiel und so ist das Leben vieler älterer Menschen nicht nur eintönig, sondern vor allem auch einsam.

Deshalb versammeln wir auf unserer Engagementplattform zahlreiche Möglichkeiten, die dazu einladen, sich für und mit Senior*innen zu engagieren. So zum Beispiel die Ausrichtung gemeinsamer Spielabende und Vorlesen im Senior*innenheim oder auch die Begleitung von Ausflügen, zum Beispiel ins Theater.

Damit du einschätzen kannst, ob ein Engagement mit und für ältere Menschen das Richtige für dich ist, haben wir dir im Folgenden drei wichtige Punkte zusammengefasst, die du in der Zusammenarbeit mit mit Senior*innen wissen und beachten solltest.


1. Sei offen!

Möchtest du dich für Senior*innen engagieren, solltest du dich – so Cathrin Redlin, Leitung Sozialer Dienst im ehemaligen Caritas Seniorenheim St. Josefsheim – darauf einstellen, “dass du hochbetagten Menschen mit ganz unterschiedlichen und individuellen Lebensläufen begegnest. Einige von ihnen haben schlimme Erfahrungen gemacht (Krieg, Hunger, Tod von Kindern und Ehepartnern, …). Es ist wichtig, dass man ihnen offen und empathisch begegnet. Dass man ihnen Zeit schenkt und ihnen zuhört, oder manchmal einfach nur da ist und vielleicht auch mit ihnen trauert.”

© vostel.de | Ausflug mit Senior*innen

2. Sei aufmerksam!

Die meisten Bewohner*innen in Pflegeheimen, so Cathrin Redlin, “sind hochbetagt und leiden auch häufig an verschiedenen Erkrankungen. Manchen geht es zum Teil schon sehr schlecht, sie sind bettlägerig und teilweise kaum ansprechbar. Hier ist es wichtig zu schauen, welche Signale der Mensch sendet. Möchte er*sie etwas vorgelesen bekommen? Wie sind die Gesichtszüge, wirkt er*sie entspannt oder angespannt, wie wird auf körperlichen Kontakt (z.B. das Berühren der Hände oder Schultern) reagiert. Wenn man sich unsicher ist, kann man immer jemanden vom Pflege- und Betreuungspersonal ansprechen, welche dir immer mit Rat zur Seite stehen.”

Quelle: Unsplash

3. Schlage Aktivitäten vor!

Die meisten Bewohner*innen freuen sich über Gespräche und Aktivitäten (z.B. Backen, Werkeln, Nutzung vom Internet erklären oder auch Spaziergänge dafür ist im Pflege- und Betreuungsalltag meist wenig Zeit übrig). Hier kann man selber kreativ werden und den Bewohner*innen je nach Interessenlage auch verschiedene Ideen vorschlagen.

Quelle: pexels

Du möchtest dich für Senior*innen engagieren?

Dann schau doch mal auf vostel.de vorbei und entdecke zahlreiche Projekte für und mit Senior*innen!


Mehr Tipps und Infos zu freiwilligem Engagement findest du in unserem Freiwilligenguide oder über unsere Social Media Kanäle (FacebookInstagramTwitter). Hier halten wir dich über alles Wichtige aus der Engagement-Welt auf dem Laufenden! Also schau gerne auch dort mal vorbei! 🙂


Dein Team von vostel.de

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