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Finde dein Ehrenamt auf

Titelbild: Ehrenamt im Tierschutz

Ehrenamt im Tierschutz: Das erwartet dich

Tierschutz hat in Deutschland viele Facetten. Zum einen gibt es zahlreiche Tierheime, die sich um Tiere kümmern, die ausgesetzt, abgegeben oder aus schwierigen Situationen gerettet wurden. Zum anderen gibt es unzählige Organisationen, die sich um den Schutz von Wildtieren, aber auch um das Wohl von Nutztieren kümmern. Was sie alle vereint ist, dass ihre Arbeit ohne die Unterstützung von Ehrenamtlichen oft nicht möglich wäre.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie die Situation von Tieren und Tierschutz in Deutschland aussieht, welche Rolle Ehrenamtliche und Organisationen spielen und wie du über vostel.de ein passendes Ehrenamt im Tierschutz für dich findest.

Inhalt:

      1. Die Situation im Tierschutz in Deutschland
      2. Wie Organisationen & Ehrenamtliche sich im Tierschutz engagieren
      3. Worauf du beim Ehrenamt im Tierschutz achten solltest
      4. Finde dein Ehrenamt im Tierschutz auf vostel.de
      5. FAQ – Häufige Fragen zum Ehrenamt im Tierschutz

1. Die Situation im Tierschutz in Deutschland

Welche Arten von Tieren leben in Deutschland?

Bevor wir uns die genauen Zahlen anschauen, sollten wir zunächst einen Blick auf die unterschiedlichen Gruppen von Tieren werfen, die in Deutschland leben (eine kompakte Übersicht findet sich hier). Diese lassen sich nämlich unterscheiden in:

  • Haustiere: bezeichnet alle Tiere, die beim Menschen leben, egal ob in der Wohnung, im Garten oder im Stall. Demnach zählen auch Enten, Rinder, Schweine oder Schafe grundsätzlich als Haustiere.

  • Heimtiere: beschreibt eine Unterkategorie der Haustiere. Gemeint sind damit Tiere, die Menschen als aus Freude als Gefährten halten. Das sind vor allem Katzen, Hunde, Nagetiere aber auch Papageien oder Fische. (Wichtig: der Begriff meint nicht die Tiere, die im Tierheim leben.)

  • Wildtiere: damit sind alle Tiere gemeint, die frei in der Natur leben.

  • Nutztiere: umfasst alle Tiere, die zur Gewinnung tierischer Produkte wie Nahrungsmittel, Wolle oder auch Leder genutzt werden. Das können sowohl Haustiere als auch Wildtiere sein.

Wie viele Tiere leben in Deutschland?

Heimtiere

Rund 33,9 Millionen Heimtiere leben in etwa 44 Prozent aller Haushalte, darunter circa 15,9 Millionen Katzen und 10,5 Millionen Hunde sowie 4,3 Millionen Kleintiere und 3,2 Millionen Ziervögel (weitere Zahlen zu anderen Tierarten findest du auf Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe).

Tiere im Tierheim

Jährlich werden schätzungsweise 350.000 Tiere in deutschen Tierheimen versorg (Quelle: Deutschlandfunk, Hochrechnung zu Tierheimaufnahmen). Dazu zählen Hunde, Katzen und andere Kleintiere, die ausgesetzt, abgegeben oder gefunden wurden. Oft sind die Ressourcen sehr knapp und viele Tierheime überfüllt, weshalb die Unterstützung von Ehrenamtlichen ein wichtiger Stützpfeiler ist.

Wildtiere

Insgesamt gibt es in Deutschland rund 48.000 Tierarten. Dabei gilt etwa jede dritte Tierart als gefährdet oder bereits ausgestorben, das entspricht rund 35 Prozent der bewerteten Arten. Besonders betroffen sind unter anderem Insekten, Vögel und viele Amphibienarten, deren Lebensräume zunehmend verloren gehen (Quelle: Bundesregierung – Artenvielfalt und Artenschutz).

Nutztiere

Auch die Lage von Nutztieren ist ein zentrales Thema im Tierschutz. Ende 2024 wurden in Deutschland rund 10,5 Millionen Rinder, 21,3 Millionen Schweine und etwa 167 Millionen Geflügeltiere gehalten. Fragen nach artgerechter Haltung, Platzangebot und Gesundheitsvorsorge stehen dabei im Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten und der Arbeit vieler Tierschutzorganisationen (Quelle: BMEL-Statistik zur Tierhaltung).

2. Wie Organisationen & Ehrenamtliche sich im Tierschutz engagieren

Zwischenbild: Ehrenamt im Tierschutz - Hund auf dem Arm einer Frau

Was gemeinnützige Organisationen leisten

Gemeinnützige Tierschutz-Organisationen nehmen Tiere in Not auf, organisieren medizinische Versorgung, kümmern sich um Pflege, Betreuung und Vermittlung und setzen sich für artgerechte Lebensbedingungen ein. Viele leisten außerdem wichtige Aufklärungsarbeit, informieren über verantwortungsvolle Tierhaltung und machen auf Missstände aufmerksam. Auch der Einsatz für bessere gesetzliche Rahmenbedingungen gehört für viele Initiativen zur Tierschutzarbeit.

Wichtige Organisationen sind dabei unter anderem der Deutsche Tierschutzbund mit seinen angeschlossenen Tierheimen, Vier Pfoten, PETA Deutschland, NABU, BUND, Animals’ Angels und auch lokale Tierheime oder Tierrettungen in vielen Deutschen Städten. Daneben engagieren sich zahlreiche kleinere Vereine und Initiativen vor Ort, etwa für Straßenkatzen, verletzte Wildtiere oder den Schutz bestimmter Tierarten.

Wie Ehrenamtliche eingebunden sind

Ehrenamtliche untersützen zum einen durch direkte Arbeit mit Tieren im Tierheim, etwa beim Gassigehen, bei der Pflege, beim Training oder bei der Betreuung von Hunden, Katzen oder Kleintieren. Dabei entstehen oft Routinen, Vertrauen und Nähe, die den Alltag der Tiere spürbar verbessern.

Daneben gibt es viele Tätigkeiten ohne direkten Tierkontakt. Ehrenamtliche unterstützen bei organisatorischen Aufgaben, bei Veranstaltungen und Infoständen oder engagieren sich in der Öffentlichkeitsarbeit, etwa im Rahmen von Kampagnen. Diese Arbeit sorgt dafür, dass Tierschutz sichtbar wird und Organisationen ihre Angebote weiterentwickeln können.

Typische Tätigkeitsfelder im Ehrenamt im Tierschutz

Ehrenamtliche können sich im Tierschutz auf vielfältige Weise einbringen, zum Beispiel:

  • Betreuung und Pflege von Tieren in Tierheimen oder Auffangstationen
  • Gassigehen, Beschäftigung und soziale Betreuung von Hunden
  • Unterstützung bei der Versorgung von Katzen, Kleintieren oder Wildtieren
  • Hilfe bei Aktionen, Infoständen und Veranstaltungen
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, etwa bei Social Media, Kampagnen oder Fundraising-Aktionen
  • Organisatorische Unterstützung im Hintergrund, etwa bei Terminabsprachen, Verwaltungsaufgaben oder Vermittlungsprozessen.

3. Worauf du beim Ehrenamt im Tierschutz achten solltest

Zwischenbild: Ehrenamt im Tierschutz - Eine Katze wird gestreichelt

Ein Ehrenamt im Tierschutz bedeutet, Teil eines bestehenden Teams zu werden. Ehrenamtliche arbeiten mit hauptamtlichen Mitarbeitenden und anderen Freiwilligen zusammen und sind im regelmäßigen Austausch mit der Organisation. Fragen, Unsicherheiten oder Beobachtungen werden gemeinsam besprochen, sodass du begleitet in dein Engagement hineinwächst.

Zeitaufwand und Verbindlichkeit

Je nach Aufgabe unterscheidet sich der zeitliche Rahmen. Manche Ehrenamtliche übernehmen feste Aufgaben wie regelmäßiges Gassigehen oder die Betreuung bestimmter Tiere. Andere unterstützen punktuell bei Aktionen, Veranstaltungen oder in der Organisation. Wichtig ist, dass dein Engagement gut zu deinem Alltag passt und klar abgesprochen ist, damit Abläufe im Tierheim verlässlich bleiben.

Verantwortung im Umgang mit Tieren

Jedes Tier bringt eine eigene Geschichte, eigene Bedürfnisse und ein individuelles Verhalten mit. Ehrenamtliche lernen Tiere aufmerksam zu beobachten, Signale zu erkennen und respektvoll mit ihnen umzugehen. Dabei stehen Sicherheit, Ruhe und das Wohl der Tiere immer im Mittelpunkt. Rückfragen und Abstimmungen mit dem Team gehören selbstverständlich dazu.

Austausch über Erlebnisse und Beobachtungen

Die Arbeit mit Tieren kann berühren, herausfordern und manchmal auch nachdenklich machen. Deshalb ist der Austausch mit den Menschen im Tierheim besonders wichtig. Erlebnisse, Unsicherheiten oder Beobachtungen werden im Team geteilt und eingeordnet. So entsteht Raum für Reflexion, Unterstützung und gemeinsames Lernen.

Geduld und Einfühlungsvermögen für jedes einzelne Tier

Im Tierschutz gibt es keine schnellen Lösungen. Vertrauen entsteht oft langsam und jedes Tier reagiert unterschiedlich. Geduld und Einfühlungsvermögen helfen dabei, auf die individuelle Persönlichkeit eines Tieres einzugehen und ihm die Zeit zu geben, die es braucht. Diese Haltung prägt die Zusammenarbeit im Team ebenso wie den Umgang mit den Tieren selbst.

4. Finde dein Ehrenamt im Tierschutz auf vostel.de

Auf vostel.de findest du vielfältige Möglichkeiten, dich im Tierschutz ehrenamtlich zu engagieren. Hier entdeckst du Organisationen, die Unterstützung suchen, und Projekte, bei denen du dich für Tiere einsetzen kannst.


FAQ – Häufige Fragen zum Ehrenamt im Tierschutz

Brauche ich Vorerfahrung für ein Ehrenamt im Tierschutz?

Nein, für viele Engagements im Tierschutz brauchst du keine Vorerfahrung. Viele Organisationen erklären Abläufe Schritt für Schritt und zeigen dir, welche Aufgaben zu dir passen. Wichtig sind vor allem Zuverlässigkeit, Interesse und ein respektvoller Umgang mit Tieren.

Kann ich mich auch engagieren, ohne direkten Kontakt zu Tieren zu haben?

Ja. Nicht jedes Ehrenamt im Tierschutz findet direkt mit Tieren statt. Viele Organisationen suchen Unterstützung bei Aktionen, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit oder organisatorischen Aufgaben im Hintergrund.

Wie viel Zeit muss ich für ein Ehrenamt im Tierschutz einplanen?

Das ist sehr unterschiedlich. Manche Engagements sind regelmäßig, andere zeitlich begrenzt oder flexibel. Auf Plattformen wie vostel.de kannst du gezielt nach Projekten suchen, die zu deinem Zeitbudget passen.

Ist ein Ehrenamt im Tierschutz auch neben Beruf oder Studium möglich?

Ja, viele Projekte sind so gestaltet, dass sie sich gut mit Beruf, Studium oder Familie vereinbaren lassen. Gerade flexible oder projektbezogene Engagements bieten einen niedrigschwelligen Einstieg.

Für wen eignet sich ein Ehrenamt im Tierschutz besonders?

Ein Ehrenamt im Tierschutz eignet sich für Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten, Geduld mitbringen und sich für das Wohl von Tieren einsetzen wollen. Auch wenn du erst einmal ausprobieren möchtest, ob der Bereich zu dir passt, gibt es passende Einstiegsangebote.


Dein vostel.de Team wünscht dir ganz viel Spaß mit deinem Ehrenamt im Tierschutz!

Das vostel.de Team

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