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#supportduringcorona | Wie du dich nun – auch von Zuhause aus – sozial engagieren kannst

Offline Engagement ist dank #PhysicalDistancing gerade ein schwieriges Thema. Wir verraten dir in unserem Blog, wie du weiterhin Gutes tun kannst – auch von Zuhause aus. #supportduringcorona ?

Über unsere Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter) geben wir außerdem täglich Updates und halten dich zu neusten Bedarfen aus der NPO-Welt auf dem Laufenden.


Corona ist allgegenwärtig und wie auf fast alles hat die Pandemie auch große Auswirkungen auf unsere Arbeit. Als die Engagementplattform vostel.de fördern wir normalerweise den intensiven Austausch zwischen Menschen in Form eines Ehrenamts oder freiwilligen Engagements. ⁣⁠Seitdem aber Social Distancing (wir mögen das Wort Physical Distancing übrigens lieber) das Gebot der Stunde ist, sehen wir uns mit einem Dilemma konfrontiert. Sollten wir von einem Engagement, das eine physische Präsenz verlangt, abraten? Oder dürfen wir darauf hinweisen, dass es in vielen Bereichen unbedingt weiterhin helfende Hände braucht?⁣⁠

Nun, wir machen beides. So möchten wir euch in den kommenden Wochen (und vielleicht auch Monaten) hier und auf Social Media unter dem Hashtag #supportduringcorona viele Wege aufzeigen, wie du – auch von Zuhause aus – Gutes tun kannst. Ganz konkret geht es um Online Volunteering Möglichkeiten bzw. Projekte, die du von Zuhause aus unterstützen kannst, es geht um Nachbarschaftshilfe und die Unterstützung von lokalen Restaurants und Geschäften, Sach- und Geldspenden, das große Thema Online-Petitionen aber auch darum, wie du ganz unkompliziert selbst ein kleines Hilfsprojekt auf die Beine stellen kannst.

Gleichzeitig machen wir aber auch auf einzelne Offline Volunteering Möglichkeiten aufmerksam, welche auch in der Krisenzeit auf Unterstützung vor Ort angewiesen sind. All diese Projekte haben natürlich höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, um Freiwillige, Hauptamtliche und Menschen mit Unterstützungsbedarf vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen.

Und last but not least:

Um anderen zu helfen, muss es uns selbst gut gehen. Unser Freund Jan Lennarz von Ein guter Plan hat 11 Tipps gesammelt, wie du entspannt durch die Pandemie kommst. Wenn du beyond Entspannung sein und oder die aktuelle Situation eine echte Krise für dich darstellen sollte, haben wir hilfreiche Nummern für dich gesammelt, wo du für dich (und Menschen in deinem Umfeld) professionelle Unterstützung finden kannst.

Und wir freuen uns, wenn du mitmachst und uns mit dem Hashtag #supportduringcorona zeigst, was du so auf die Beine stellst, um auch in dieser Ausnahmesituation den geschwächten Menschen unserer Gesellschaft zu helfen. Weil #wereinthistogether und weil #werebettertogether. ?⁣

Mit einem Klick auf die unten stehenden Links kommst du direkt zu den jeweiligen Blogartikeln:

SACHSPENDEN
GELDSPENDEN
REMOTE VOLUNTEERING MÖGLICHKEITEN
OFFLINE VOLUNTEERING MÖGLICHKEITEN
NACHBARSCHAFTSHILFE
#SUPPORTYOURLOCAL
ONLINE-PETITIONEN
WICHTIGE NUMMERN

Du hast in den letzten Wochen dein Zimmer oder deine Wohnung auf den Kopf gestellt und fragst dich jetzt wohin mit den ganzen aussortierten, aber noch guten Sachen? Genau dafür haben wir in unserem Blogbeitrag “Wohin mit den Sachspenden? | Gute Anlaufstellen für deine aussortierten Sachen” Organisationen gesammelt, die sich sehr über deine Sachspenden freuen!


Durch die Corona-Beschränkungen sind viele unserer sozialen Partnerorganisationen und Initiativen nicht nur zahlreiche Ehrenamtliche, sondern auch Einnahmen (z.B.: durch Workshops oder Veranstaltungen) weggebrochen. Um ihnen aus der finanzielle Notlage zu helfen, haben wir deshalb in unserem Blogpost Projekte & NPOs, die du mit deiner Geldspende unterstützen kannst” gesammelt.


Remote Volunteering – also ein Engagement, das du auch von Zuhause durchführen kannst – war schon vor Corona-Zeiten beliebt aber nun sind sie natürlich so woke wie noch nie 🙂 In unserem Blogpost “Online-& Remote Volunteering | Helfen in Corona-Zeiten” findest du zahlreiche Möglichkeiten wie du jetzt auch von zuhause aus aktiv werden kannst.


Schritt für Schritt wird Engagement vor Ort und mit physischer Präsenz wieder möglich – natürlich immer mit Mundschutz. Und dein Einsatz vor Ort wird von vielen Organisationen und Projekten wieder (oder immer noch) dringend benötigt.

In unseren Blog “Sicher engagieren | Wie du außerhalb deiner eigenen vier Wände helfen kannst” haben wir Offline-Engagementmöglichkeiten für dich zusammengefasst.


Da Nachbarschaftshilfe auch in den nächsten Wochen noch unglaublich wichtig sein wird, um gerade Risikogruppen zu schützen, haben wir für dich in unserem Blogpost “Nachbarschaftshilfe | Risikogruppen weiterhin unterstützen” alle Plattformen zusammengefasst, die weiterhin Hilfesuchende mit Helfenden matchen.


Es gibt viele Hilfsangebote, die du auch ganz alleine – oder natürlich zusammen mit Familie, Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen etc. – initiieren oder starten kannst.


MUNDSCHUTZ(E) SELBER NÄHEN (UND SPENDEN)

© hr/Patricia Siebert

Der Bedarf von Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen nach (auch behelfsmäßigen) Masken/Mundschutz wird immer höher und ist für die Hersteller*innen nicht mehr zu bedienen. So mehren sich die Anfragen an Freiwillige, Mundschutz selbst zu nähen und an die Einrichtungen zu senden.

Wenn du passende Stoffe und eine Nähmaschine zu Hause hast, ist das die perfekte Gelegenheit für eine Do-It-Yourself Session in der Quarantäne. Eine Anleitung für das Nähen und weitere Infos zu passenden Stoffen hat die Stadt Essen hier zusammengestellt.

Folgende Organisationen sind derzeit dringend auf der Suche nach (behelfsmäßigen) Atemmasken:

  • Der Verein Coach e.V. aus Köln, der sich für Chancen- und Bildungsgerechtigkeit einsetzt, sammelt selbstgenähte “Mund-Nase-Behelfsmasken“, um sie an Kinder, Jugendliche und gemeinnützige Organisationen weiter zu verteilen. Wenn du nähen kannst und die Möglichkeit hast, zu Hause zu nähen, hilf dabei, der betroffenen Risikogruppe eine Atemschutzmaske bereitzustellen! Alle weiteren Infos findest du hier.
  • Außerdem ist das Flüchtlingswohnheim Zeughofstraße in Kreuzberg mit 147 Frauen, Männern und Kindern aus aller Welt auf der Suche nach möglichst vielen selbstgenähten Schutzmasken für ihre Bewohner. Für die Masken bieten sie Baumwollbettwäsche aus ihrem eigenen Bestand an. Derzeit werden dort noch 270 Masken benötigt. Sie freuen sich über jede Maske, die du nähst und ihnen hier zusendest.

ERÖFFNUNG EINES GABENZAUNS

© vostel.de | Gabenzaun in Berlin Neukölln

Die Corona-Pandemie zwingt immer mehr soziale Einrichtungen wie die Tafeln, Nachtcafés und Suppenküchen aus Infektionsschutzgründen zu schließen. Deswegen gibt es in vielen Städten inzwischen Gabenzäune (die Idee kommt vom Verein Hamburger Gabenzaun), an denen u.a. Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel für obdachlose und ärmere Menschen (gut verpackt) “angehängt” werden können.

Auf gabenzaun.de kannst du einsehen, in welchen Städten und Stadtteilen es solche Zäune in der Nachbarschaft gibt und wo welche eingerichtet werden sollten. Außerdem kannst du hier auch Tipps bekommen und alle Vorlagen zur Bestückung des Zaunes (also z.B. Regeln in mehreren Sprachen) direkt herunterladen. Sollte sich in deiner Nähe kein Spendenzaun befinden, könntest du einen neuen in deiner Nachbarschaft errichten und direkt auf gabenzaun.de eintragen 🙂


Außerdem findest du weitere Anregungen zur Obdachlosenhilfe in unserem Blogpost “8 Wege, wie du obdachlosen Menschen jetzt helfen kannst”.


Die Corona Krise betrifft uns natürlich alle, aber grade die lokalen Restaurants und Geschäfte haben es besonders schwer, denn ihre Einnahmequelle ist momentan lahmgelegt. Umso wichtiger ist es, alternative Wege zu nutzen, um unsere Lieblings-Läden in der jetzigen Zeit zu unterstützen. Wie das funktioniert, findest du in unserem Blog “#supportyourlocal | Wie du Kleingewerbe, Kunst & Kultur unterstützen kannst“!


Eine weitere Möglichkeit sich aktuell zu engagieren, und dass ohne Kosten und Aufwand, sind Online-Petitionen. Hierzu haben wir einen den Blogbeitrag “9 Petitionen, die du während Corona noch unterzeichnen solltest” verfasst, in dem du (teils Corona-verwandte) Petitionen findest, die aktuell noch Unterstützung suchen!


Um anderen zu helfen, muss es uns selbst gut gehen. Unser Freund Jan Lennarz von Ein guter Plan hat 11 Tipps gesammelt, wie du entspannt durch die Pandemie kommst. Wenn du beyond Entspannung sein und oder die aktuelle Situation eine echte Krise für dich darstellen sollte, haben wir hilfreiche Nummern für dich gesammelt, wo du für dich (und Menschen in deinem Umfeld) professionelle Unterstützung finden kannst.

Bereitschaftsdienst für ärztliche Hilfe: 116 117
Zahnärztlicher Notfalldienst: 030 89004333

Hotline-Kinderschutz-Tel.: 030 610066
Kindernotdienst: 0 – 13 Jahre Tel.: 030 610061
Jugendnotdienst: 14 – 18 Jahre Tel.: 030 610062
Mädchennotdienst: 12 – 21 Jahre Tel.: 030 610063
Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 40 40 020

Hilfeportal sexualisierter Missbrauch: 0800 22 55 530
Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016 oder 030 611 03 00
Hilfetelefon Rituelle Gewalt: 0800 30 50 750
Weißer Ring: 116 006

Telefonseelsorge: 0800 111 0-111 oder -222
Jugend-Kummertelefon: 116 111 oder 0800 111 0 333
Eltern-Kummertelefon Eltern: 0800 111 0 550
Seniorentelefon: 0800 47 08 090
Muslimische Seelsorge: 030 44 35 09 821

Suchthilfe: 01805 313031
Anonyme Alkoholiker: 08731 32573 12
Sucht und Drogen Hotline: 01805 313 031


WHATSAPP BOT DES DEUTSCHEN ROTEN KREUZ

Um in der aktuellen Situation immer up to date zu sein, hat das Deutsche Rote Kreuz einen „WhatsApp Bot“ entwickelt, der als virtueller Ansprechpartner rund um die Uhr deine Fragen zum Coronavirus beantwortet. Per Textnachricht versorgt er dich mit Infos aus vertrauenswürdigen Quellen und gibt Updates zu den aktuellen Zahlen. Sende einfach eine WhatsApp-Nachricht mit „Hallo“ an +49 30 85404106 und wähle danach aus, über welchen Inhalt du gerne mehr erfahren möchtest.


ÜBERSETZUNG IM MEDIZINISCHEN ALLTAG

Verständigungsprobleme im medizinischen Alltag? Triaphon ist telefonische Soforthilfe und Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung von Patient*innen mit Sprachbarriere zu verbessern.

In medizinischen Akutsituationen fehlt es an verfügbaren Dolmetscher*innen. Das hat zum Teil gravierende Auswirkungen. Ein Team aus Ärzt*innen ist daher aktiv geworden. Mit Triaphon gibt es nun einen telefonischen 24h-Übersetzungsdienst für Krankenhäuser und Arztpraxen für Arabisch, Farsi/Dari, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Vietnamesisch.

Die Sprachmittler*innen sind sofort verfügbar und übersetzen telefonisch kurze Gespräche zwischen Ärzt*innen, Pflegenden und Patient*innen. So wird eine medizinische Versorgung auf Augenhöhe ermöglicht.

Solltest du Unterstützung benötigen oder selbst in der Lage sein, in solchen Situationen zu übersetzen, lohnt sich ein Blick auf deren Website.


Wir halten dich auf dem Laufenden

Dieser Beitrag ist selbstverständlich nie abgeschlossen (oder erst dann, wenn Corona passé ist) und so ergänzen wir hier in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten. Über unsere Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter) geben wir außerdem täglich Updates und halten dich zu neusten Bedarfen aus der NPO-Welt auf dem Laufenden.

Solltest du selbst für eine NPO arbeiten oder kennst soziale Organisationen, die Unterstützung brauchen, dann lass es uns wissen und schreibe eine kurze Mail an rebekka.hesse@vostel.de! 🙂


Bleibt gesund! Euer Team von vostel.de ?

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